CURA ANIMARUM
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
CURA ANIMARUM
WWW.CURA-ANIMARUM.DE
Zeitschrift für evidenzbasierte Seelsorge und Lebensberatung

„Das ist mutig! Zwei christliche Lebensberater [...] geben eine neue Zeitschrift heraus, die Lebensberatung und Forschung verbinden will. ‘Evidenzbasierte Seelsorge’ - ein hoher Anspruch! [...] Auch wenn das Design sehr schlicht und funktional daherkommt, ist die Erstausgabe gelungen. Mein Fazit: Auf dem Gebiet der Lebensberatung gibt es einen großen Handlungsbedarf! [...] Dringend notwendige Handlungsempfehlungen müssen [...] mit empirischen Fakten begründet werden, sonst haben sie keine Durchsetzungskraft. Auf dem Terrain der christlichen Lebenshilfen tummeln sich jedoch verschiedene Interessengruppen, die gemeinsame Projekte erschweren. Könnte evidenzbasierte Seelsorge nicht ein Verbindungsglied bilden, das Synergien möglich macht? [...] Forschung lebt von der Vernetzung und Zusammenarbeit. Dem ehrenwerten und unterstützenswürdigen Anliegen der Herausgeber ist zu wünschen, dass die Herausgeber- und Beirats-Kreise sich vergrößern, Konkurrenzdenken und Lobbyismus überwunden werden und die christliche Lebenshilfe durch empirische Fakten ihre dringend benötigten frischen Impulse erhält.“

Aus der Rezension von CURA ANIMARUM (2015) 1/1 durch Prof. Dr. phil. Michael Utsch in Psychotherapie & Seelsorge (2015) 4, 74.
Utsch ist einer der augenblicklich renommiertesten Religionspsychologen im deutschsprachigen Raum. Er arbeitet als approbierter Psychotherapeut, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Ev. Zentralstelle für Weltanschauungen (EZW), Lehrbeauftragter der Theologischen Fakultät an der Berliner Humboldt-Universität sowie als Honorarprofessor an der Ev. Hochschule Tabor.


Cura animarum“ heißt „Sorge für die Seele“. Dies ist der lateinische Begriff, den man in der früheren Pastoraltheologie als Terminus für „Seelsorge“ verwendete. Das übliche Bedeutungsspektrum des Wortes „Seelsorge“ umfasst nicht dasselbe wie der unübliche Ausdruck „Sorge für die Seele“. Unter „Seelsorge“ wird gemeinhin ein spezifisch pastorales Geschehen verstanden, meist in Verbindung mit einem kirchlichen Amt. Die so verstandene Seelsorge ist eine Teilmenge der Sorge für die Seelen, sofern wir den Ausdruck buchstäblich nehmen. Im heutigen Sprachgebrauch eignet sich vielleicht die Bezeichnung „Lebensberatung“ am besten als Überbegriff, um einigermaßen die verschiedenen Felder der Sorge für die Seele wie Psychotherapie, Paar- und Familientherapie, ärztliche, psychologische, soziale und pädagogische Beratung, Coaching, Mediation, Psychoedukation, Supervision, Mentoring, Krisenintervention, Trauerbegleitung, verschiedene Gruppenmodelle, Trainings, Exerzitien und Seelsorge und was noch genannt werden mag, zu subsumieren. Die Sorge für die Menschen, deren Seele Hilfe braucht, kann umso besser gelingen, je stärker die Gemeinsamkeiten dieser vielen Wege wahrgenommen und gepflegt und je bewusster die inhaltlichen und methodischen Unterschiede als Bereicherung, Ergänzung und Vertiefung der jeweiligen Einseitigkeiten gesehen und aufgenommen werden. Wenn das unter dem Vorzeichen des Christlichen geschieht, können auf diesem Weg wertvolle Synergien und Verschmelzungen von Ansätzen der Seelsorge im engeren Sinn und solchen aus dem weiten Feld der allgemeinen Sorge für die Seele resultieren. Und wenn es zudem unter Verzicht auf konfessionelle Engführungen geschieht, kann sich Bereicherung, Ergänzung und Vertiefung auch durch die Interaktion der unterschiedlichen Glaubenssysteme ereignen: Aufeinander hören und voneinander lernen, um miteinander als Kirche weiterzukommen. Diesen anspruchsvollen, aber lohnenden Zielen soll die Zeitschrift CURA ANIMARUM dienen. Sie sei ein freies Forum auf wissenschaftlichem Niveau.

Pro Jahrgang werden zwei Nummern produziert. Jede Ausgabe umfasst ungefähr 60 Seiten und besteht in der Regel aus mindestens zwei Hauptbeiträgen, Praxisbeiträgen, weiteren Berichten, Rezensionen und Annoncen.

Der Jahrespreis für das Abo verändert sich ab 2018 von bisher 30 € inkl. Versandkosten auf 20 €!
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Die Herausgeber der Zeitschrift sind Dr. phil. Hans-Arved Willberg und Andreas Bochmann Ph.D.

 
Heft (2017) 3/1
erscheint August 2017
Inhaltsverzeichnis

H.A. Willberg Editorial
H.A. Willberg Besinnung
"Die gebietende Stimme von Auschwitz"
H.A. Willberg Hauptartikel
"Wissenschaft als Glaubensakt"
Das Metamodell für Seelsorge und Psychotherapie
M.C. Bettex Hauptartikel
"Die Relevanzkrise der Kirchen"
Christsein in der Postmoderne
H.A. Willberg Rezension
Meditation ist gesundheitsfördernd: Peter Sedlmeiers "Die Kraft der Meditation"
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     Datum der letzten Änderung: 10. August 2017